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„Curiosity“ meldet: Einst flossen hüfttiefe Flüsse auf dem Mars

Die Visualisierung zeigt den neuen Mars-Rover "Curiosity" (Neugier), wie er mit seinem Roboterarm einen Mars-Brocken untersucht. Abb.: NASA

Mars-Rover „Curiosity“ (Neugier). Abb.: NASA

Mars, 27. September 2012: Durch die Erkundungsfahrten des Roboters „Curiosity“ auf unserem Nachbarplaneten mehren sich die Indizien, dass der Mars einst eine belebte Welt gewesen sein könnte. Der Rover hat auf seinem jüngsten Ausflug ein ausgetrocknetes Flussbett gefunden, von dem die Wissenschaftler auf der Erde recht sicher sind, dass darin einst ein knöchel- bis hüfttiefer Strom geflossen ist.

Schon früher Indizien für Mars-Wasser

Bereits frühere Mars-Missionen hatten Hinweise geliefert, dass es in der Vergangenheit auf dem Planeten – der wegen seiner farbigen Staub- und Geröllwüste heute der Rote Planet genannt wird – flüssiges Wasser gab. „Curiositys“ Fotos von dem nun von ihm entdeckten Flussbett mit rundgewaschenen Kieseln sind jedoch der bisher deutlichste Beweis dafür.

Der Roboter hat das ausgetrocknete Flussbett auf dem Ras fotografiert. Abb.: NASA

Der Roboter hat das ausgetrocknete Flussbett auf dem Mars fotografiert. Abb.: NASA

Und wo es Wasser gab, da könnte es auch Leben gegeben haben. Des Roboters Herren auf der Erde in der NASA-Leitzentrale hetzen „Curiosity“ daher zum Probensammeln durch die Marswüsten im Gale-Krater, immer in der Hoffnung, darin Einschlüsse alter organischer Verbindungen zu finden. Heiko Weckbrodt

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