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Auch Boeing will Privatraumschiff ins All schicken

Die Boeing-Raumkapsel soll durch eine Atlas-V-Rakete von Cape Canaveral ins All geschossen werden, wie diese Visualisierung veranschaulicht. Abb.: Boeing

Die Boeing-Raumkapsel soll durch eine Atlas-V-Rakete von Cape Canaveral ins All geschossen werden, wie diese Visualisierung veranschaulicht. Abb.: Boeing

Washington, 15. September 2012: Nach dem „Dragon“ wird das „CST 100“ wohl eines der nächsten Privat-Raumschiffe sein, das an der Internationalen Raumstation ISS andocken wird. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern hat jetzt wichtige Meilensteine in diesem Entwicklungsprogramm erreicht und der NASA glaubhaft machen können, das Programm zu bewältigen, wie die US-Raumfahrtbehörde nun mitteilte.

Konzeptzeichnung der CST-100-Kapsel mit astronauten an Bord. Abb.: Boeing

Konzeptzeichnung der CST-100-Kapsel mit astronauten an Bord. Abb.: Boeing

Boeing will eine bemannte Raumkapsel mit mehreren Astronauten an Bord mit einer „Atlas V“-Rakete in den Orbit bringen und dann das Andockmanöver an die ISS vollführen. Einen Termin nannten Boeing und NASA allerdings noch nicht.

NASA setzt für Orbitalflüge auf Privatraumfahrt

Hintergrund: Wegen starker Budget-Kürzungen will sich die NASA künftig auf interplanetare Missionen konzentrieren und die orbitalen Flüge und insbesondere die Versorgung der ISS seitens der USA durch private Unternehmen sicherstellen. Erst im Mai hatte mit dem „Dragon“ der Firma „SpaceX“ erstmals ein Privatraumschiff die ISS erreicht und war auch wohlbehalten mit Frachtgütern an Bord zur Erde zurück gelangt (Der Oiger berichtete). Ein bemannter Start des Dragons zur ISS woll voraussichtlich 2015 folgen. Heiko Weckbrodt

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