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Maya-Tagung: Forscher rätseln über Dresdner Kodex

Beispiel für die metapherreiche Bildsprache des Maya-Kodex: Die Mondgöttin hat sich erhängt - dies steht für eine Mondfinsternis. Abb.: SLUB

Mondgöttin im Maya-Kodex. Abb.: SLUB

Dresden, 9. September 2012: Birgt der Dresdner Maya-Kodex bis heute unentdeckte Geheimnisse aus der präkolumbianischen Ära? Haben wir die komplizierte Kalender-Systematik dieser alten Hochkultur wirklich voll durchschaut? Diesen und weiteren Fragen wollen sich ab Dienstag 25 Maya-Experten aus mehreren Ländern auf einer Tagung in der Sächsischen Landes- und Uni-Bibliothek SLUB widmen, in der die legendäre Maya-Handschrift aufbewährt wird. Die Forscher diskutieren hinter verschlossenen Türen – anscheinend wollen sie keine Apokalyptiker anziehen, die aus dem Kodex gern und oft einen am 21. Dezember 2012 bevorstehenden Weltuntergang herauslesen wollen.

Allerdings soll Otto Normal-Mayafan durchaus am Wissen der Experten teilhaben: Am Mittwoch, dem 12. September 2012, 19 Uhr, wird Professor Nikolai Grube sein neues Buch über den Maya-Kodex sowie die Ziele der Tagung in einem öffentlichen Abendvortrag  im SLUB-Vortragssaal vorstellen. Heiko Weckbrodt

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