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Nanocenter Dresden eröffnet

Durch vorinstallierte Labore und Reinräume versucht das Nanocenter, Startups anzuziehen. Abb.: Nanocenter Dresden

Durch vorinstallierte Labore und Reinräume versucht das Nanocenter, Startups anzuziehen. Abb.: Nanocenter Dresden

Dresden, 5. September 2012: Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat heute das „Nanocenter Dresden“ auf dem früheren Campus der DDR-Chipschmiede ZFTM alias ZMD eröffnet – wieder mal, muss man allerdings sagen: Das Zentrum für Nanoelektronikfirmen hatte sich erst mehrfach verzögert (Wir berichteten), ist aber inzwischen eigentlich schon seit Monaten im Betrieb.

Einer der Hauptmieter sind die benachbarten Fraunhofer-Institute für Photonische Mikrosysteme und Zerstörungsfreie Prüfverfahren sowie das Fraunhofer-Organikelektronikzentrum „Comedd„, die auch die nach der Wende abgerissene ZMD-Brücke über die Maria-Reiche-Straße wieder gebaut haben. Ebenfalls eingezogen sind zum Beispiel die OLED-Firma Sunic System aus Korea, die Röntgenanalytiker von Saxray und weitere zehn Nano-Unternehmen. Insgesamt liege der Vermietungsgrad im ersten, rund 4000 Quadratmeter großen Bauabschnitt bei 70 Prozent, teilte die Stadtverwaltung mit, die letztlich Haupteigner des Gewerbeparks ist.

Insgesamt sollen Sanierung und Umbau der ehemaligen ZMD-Gebäude (der Nachfolger ZMDi hatsich längst einen neuen Campus eingerichtet) 13 Millionen Euro kosten, von denen der Freistaat einen Großteil finanziert. Derzeit ist ein zweiter, ebenfalls 4000 Quadratmeter großer Bauabschnitt in Arbeit. Außerdem erwägt die Fraunhofer-Gesellschaft, hier weitere Gebäude zu übernehmen. Heiko Weckbrodt

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