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Verband: Smartphone-Eigner achten kaum auf Sicherheit

Android-Smartphone von Motorola Mobility. Abb.: Motorola

Abb.: Motorola

Berlin, 24.7.2012: Obwohl sich Cyber-Kriminelle seit einigen Monaten verstärkt auf Computertelefone – vor allem die mit Android-Betriebssystem – einschießen, verzichten die meisten Smartphone-Besitzer auf Sicherheitsvorkehrungen, wie sie auf PCs längst üblich sind. Fast jeder zweite nutzt nach eigenen Angaben keinen Virenschutz, jeder fünfte verzichtet komplett auf jegliche Sicherheitsfunktionen, hat eine „Aris“-Umfrage unter 1300 Deutschen im Auftrag des „Bitkom“-Verbands ergeben.

Dabei habe die Bedrohung für Smartphones stark zugenommen, hieß es von der Hightechindustrie-Vereinigung. Man dürfe dabei nicht verkennen, dass „Smartphones keine Handys sind, sondern Hochleistungs-Computer, mit denen man auch telefonieren kann“, betonte Bitkom-Präsident Dieter Kempf.

Und die Computertelefone enthalten oft nicht nur persönliche Daten und Bilder, die man der Öffentlichkeit nicht preisgeben will, sondern auch Zugangsdaten zu diversen Diensten. „Das Smartphone wird immer mehr zur technischen Basis für den Identitätsnachweis bei Online-Transaktionen“, erklärte Kempf. Ein Verlust könne daher schwerwiegende Folgen haben.

Der Verband empfiehlt unter anderem, Smartphones grundsätzlich durch PIN-Geheimzahlen zu sichern, die sowohl bei iPhones wie auch Android- und Windows-Mobile-Geräten angebotenen Fernortungsfunktionen zu aktivieren und am besten eine Virsenschutz zu installieren. hw

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