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Unheilvoll-malerisches Südlicht über isolierter Antarktis-Station

Die starke Sonnenaktivität machts möglich: Spektakuläres Polarlicht über der Antarktis-Station "Concordia". Abb.. ESA, A. Kumar & E. Bondoux

Die starke Sonnenaktivität machts möglich: Spektakuläres Polarlicht über der Antarktis-Station „Concordia“. Abb.. ESA, A. Kumar & E. Bondoux

Südpol, 21.7.2012: Nein, das ist nicht der Schicksalsberg des dunklen Herrschers Sauron: Diese spektakuläre Aufnahme einer „Aurora Australis“ (Südlicht) ist dem Wissenschaftler Alexander Kumar über der isolierten Antarktis-Station „Concordia“ gelungen. Das grünliche Leuchten entsteht, wenn Sonnenwinde auf das Erdmagnetfeld treffen und atmosphärische Partikel ionisieren. Wegen der in jüngsten Zeit verstärkten Aktivität unseres Zentralgestirns sind derzeit besonders viele und intensive Nord- und Südlichter in Polarnähe zu sehen.

Das Name der Station, in deren Nähe das Foto entstand, ist übrigens Programm und hat auch mit dem Kosmos zu tun: „Concordia“ bedeutet „Eintracht“ und dort simuliert die europäische Raumfahrtagentur ESA unter anderem Langzeit-Raumfahrtmissionen: Im Winter liegt „Concordia“ in beinahe totaler Dunkelheit – bei einer Durchschnittstemperatur von -51° C und Tiefsttemperaturen von -85° C, hieß es von der ESA. Die Station sei insofern ein idealer Ort, um den Einfluss von Isolation auf kleine, multikulturelle Gruppen in extremer und lebensfeindlicher Umgebung zu beobachten. Heiko Weckbrodt

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