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Sicherheitschips von Infineon Dresden: Südafrika gibt Millionen Stützeempfängern biometrische Zahlkarten

Sicherheitssparte von Infineon. Abb.: Infineon

Abb.: Infineon

Neubiberg/Pretoria, 12.7.2012: Da viele Südafrikaner kein Bankkonto haben, aber auch, um zu verhindern, dass manche staatliche Stütze mehrfach kassieren, gibt die südafrikanische Regierung derzeit biometrische Sozialhilfe-Chipkarten aus. Gesichert werden diese über Sicherheitschips aus Deutschland: Die Südafrikaner haben einen entsprechenden Großauftrag über „SOLID FLASH SLE 77“-Controller an Infineon vergeben, wie das Unternehmen in Neubiberg heute mitteilte. Die Sicherheitschips werden bei Infineon Dresden in 90-Nanometer-Technik hergestellt, informierte die Dresdner Infineon-Sprecherin Diana Heuer auf Anfrage.

Werbevideo von Infineon über die Sicherheitschips für ID-Karten:

Über den Wertumfang des Auftrages wollte Infineon keine Angaben machen, ausgestattet werden sollen aber Chipkarten für mehr als zehn Millionen Südafrikaner, die mit den Karten dann bargeldlos bezahlen können. Hinterlegt sind im Ausweis unter anderem allgemeine Daten und Fingerabdruck des Eigentümers. hw

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  1. …und irgendwann soll der tolle Sicherheitschip dann unter die Haut implantiert werden um Betrug zu vermeiden. „Und keiner wird kaufen oder verkaufen können der nicht ein Zeichen auf der Hand oder Stirn trägt… (Offenbarung des Johannes Kapitel 13)

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