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Infineon Dresden liefert Sicherheits-Chips für malayische Personalausweise

Der Infineon-Codechip nimmt sich die DNA zum Vorbild. Abb.: Infineon

Der Infineon-Codechip nimmt sich die DNA zum Vorbild. Abb.: Infineon

Dresden/ Kuala Lumpur, 28.6.2012. Der deutsche Halbleiter-Hersteller „Infineon“ hat einen – nicht näher bezifferten – Großauftrag aus Fernost erhalten: Das Unternehmen soll die Sicherheitschips für die neuen elektronischen Personalausweise im Kreditkartenformat in Malaysia liefern. Dabei handelt es sich um SLE78-Sicherheitscontroller, die im Dresdner Infineon-Werk hergestellt werden.

Der SLE-78 ist durch Infineons „Integrity Guard“-Technologie (Der Oiger berichtete) geschützt, die nach dem Vorbild der menschlichen DNA-Doppelhelix entworfen wurde. Dabei werden alle Rechenschritte auch intern verschlüsselt verarbeitet, außerdem ist die Authentifizierung nur möglich, wenn zwei voneinander unabhängige Prozessoren zustimmen. Laut dem Industrieverband „Eurosmart“ wurden im vergangenen Jahr weltweit rund 240 Millionen Sicherheits-Chips für behördliche Dokumente ausgeliefert. Infineon hält laut eigenen Angaben in diesem Marktsegment einen Anteil von rund 40 Prozent. Die Deutschen hatten bereits die Sicherheitschips für elektronische Personalausweise China, Indien, USA, Indonesien und Brasilien geliefert. hw

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