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Premiere in Dresden: Fraunhofer-Forscher entwickeln Wasserstoff-Rikscha „Hydrogenia“

Null Kohlendioxid: Die Brennstoffzellen-Wasserstoff-Rikscha "Hydrogenia" der Fraunhofer-Forscher. Abb.: FHG

Null Kohlendioxid: Die Brennstoffzellen-Wasserstoff-Rikscha „Hydrogenia“ der Fraunhofer-Forscher. Abb.: FHG

Dresden/Freiburg, 20.6.2012: Fraunhofer-Forscher aus Dresden und Freiburg haben gemeinsam ein neuartiges Brennstoffzellen-Mobil entwickelt, das mit Wasserstoff angetrieben wird und zeigen soll, wie ein umweltfreundlicher Großstadtverkehr der Zukunft aussehen könnte. Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft (FHG), will das futuristische Gefährt am Sonnabend auf dem Dresdner Elbhangfest erstmals öffentlich präsentieren und auf den Namen „Hydrogenia“ taufen.

Das Besondere an dem umgebauten Elektrofahrrad sind sein Antrieb und sein Tank: „Hydrogenia“ wird von einer Niedertemperatur-Brennstoffzelle (so genannte PEM-Technologie) vorwärts getrieben und ein innovativer Metallhydrid-Tank sorgt dafür, dass das Vehikel weit schneller betankt werden kann und einen deutlich weiteren Aktionsradius hat als batteriegespeiste Elektroräder beziehungsweise die meisten anderen Brennstoffzellen-Experimentalgefährte. Zudem erhöhe dieser Ansatz die Sicherheit des Antriebssystems, hieß es von der FHG..

Da hier reiner Wasserstoff mit dem Sauerstoff der Luft reagiert, entstehen auch keinerlei klimagefährdende Kohlenoxid-Abgase.

Entwickelt wurde die Wasserstoff-Rikscha vom Wasserstofftechnologie-Team um Dr. Lars Röntzsch vom Dresdner Teil des Fraunhofer Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) Freiburg. Nähere Informationen zu den Parametern von „Hydrogenia“ wollen die Forscher noch bekannt geben. Heiko Weckbrodt

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