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Eingabestift „Jot Pro“ im Test: Tippturbo fürs iPhone

Zeichnen mit dem Stift auf dem iPad - der "Jot Pro" macht's möglich. Abb.: Typemania

Zeichnen mit dem Stift auf dem iPad - der "Jot Pro" macht's möglich. Abb.: Typemania

Viele Smartphone- und PDA-Nutzer der ersten Stunde werden beim Umstieg auf ein Handy mit Multitouch-Bildschirm wohl vor allem Utensil vermisst haben: den Stift. Denn die Fingergesten-Bedienung von iPhone & Co. mag chic und intuitiv sein – mit den guten alten Bildschirmstiften kam man zum Beispiel bei Texteingabe oder Skizzen schneller und präziser zum Ergebnis. Anhilfe schafft da der „Jot Pro“ von Adonit, der auch auf den aktuellen kapazitiven Bildschirmen, die eigentlich auf Fingerkontakt reagieren, funktioniert. Im unseren Tests erwies sich der Eingabestift als nützlich, aber gewöhnungsbedürftig und etwas klobig.

So groß wie ein ausgewachsener Kuli
Die "Unterlegscheibe" sollte man mental am besten ausblenden. Abb.: Typemania

Die "Unterlegscheibe" sollte man mental am besten ausblenden. Abb.: Typemania

Denn der „Jot Pro“ hat die Größe eines Kulis und ist damit bedeutend größer als die früheren PDA-Stifte, die man für im Gerät verschwinden lassen konnte. Da iPad, iPhone und andere Multitouch-Geräte von heute keine solche Einbuchtung haben, hat Adonit seinen Eingabestift magnetisiert – um ihn sicher für den Transport beispielsweise ans iPhone zu heften, ist der Magnet nicht stark genug und eine Kuli-typische Klammer gibt es leider auch nicht.

Schnellere Texteingabe und feinere Skizzen

Funktionell hält der „Jot Pro“ aber, was er verspricht: Seine Spitze eignet sich besser als ein (Männer-)Finger für feine Skizzen in entsprechenden Apps, auch kleine Schaltflächen sind präzise ansteuerbar. Vor allem aber kommt man auf der virtuelle Bildschirmtastatur eines Smartphones auf ein deutlich höheres Tipptempo als mit dem Finger.

Gewöhnungsbedürftige „Unterlegscheibe“

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die kleine Flachscheibe, die aus funktionellen Gründen vor der Spitze sitzt und sich an die Display-Oberfläche anschmiegt. Mein Tipp: einfach ignorieren.

Fazit:

Einerseits für Wurstfinger-Menschen (wie mich) ist der Stift eine Erleichterung, der „Jot Pro“ beschleunigt zum Beispiel Texteingaben auf den kleinen Smartphone-Bildschirmen spürbar. Allerdings ist er ganz schön klobig, was die Transportfrage aufwirft – vielleicht sollte Adonit wirklich über eine Klemme nachdenken, damit man das Teil wie einen Kugelschreiber in die Jacketttasche stecken kann. Heiko Weckbrodt

„Jot Pro – Capacitive Touch Stylus“ (Adonit), Eingabestift für iPhone, iPad etc., 30 Euro (erhältlich u. a. bei arktis.de)

Werbevideo vom Händler Arktis:

 

1 Kommentare

  1. Klara sagt

    Herrlich,

    da werd ich mich mal noch tiefer belsen, wobei dein Bericht schon echt informativ ist 😉 Mein Schatrz kann solch einen gut für sein Ipad gebrauchen. Vorallem wenn sie irgendwelche Meetings haben denke ich, dass man diesen gut verwenden kann!! Das passende Geschnek vielleicht für unser Jubiläum.

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