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Japan-Horror „Incite Mill“: Zehn Habenichtse in der Hetzmühle

Na guten Appetit: Ein bewaffneter Roboter bewacht die Probanten beim Bunker-Essen. Abb.: Sunfilm

Na guten Appetit: Ein bewaffneter Roboter bewacht die Probanten beim Bunker-Essen. Abb.: Sunfilm

Der japanische Thriller „Incite Mill“ (Hetzmühle) erinnert fatal an „Cube“, „SAW“ und ähnliche Survival-Filme: Aus Geldnot beteiligen zehn Japaner auf eine Zeitungsanzeige hin an einem „psychologischen Experiment“. Dort angekommen, werden sie in einen unterirdischen Bunkersystem eingeschlossen – mit der Verheißung, das höchstens zwei von ihnen die kommende Woche überleben werden. Kleines Schmankerl: Jeder der 10 findet in seinem Kabuff eine tödliche Waffe – und das lustige Psychomorden kann beginnen…

Regisseur Hideo Nakata („Ring“) erzählt das altbekannte Thema mit eigenen optischen Akzenten und solider Schauspielerriege, gewinnt dem Stoff aber nicht wirklich etwas Neues ab – zudem er auf die innere Logik des Geschehens zu wenig achtet.

Making of aus Sicht eines Schauspiel-Neulings
Incite Mill Cover

Abb.: Sunfilm

Erschienen ist „Incite Mill“ in Deutschland nur auf DVD und Bluray, als Extra ist ein einstündiges Making-Of aus Sicht eines Schauspiel-Neulings aufgespielt – ein interessanter Blickwinkel. Heiko Weckbrodt

„Incite Mill – jeder ist sich selbst der Nächste“ (Sunfilm), Horror, Japan 2010 (DVD 2012), Regie: Hideo Nakata, 102 min., P 16, DVD neun, Bluray zwölf Euro

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