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Bibliotheken wollen Deutsche Tageszeitungen digitalisieren

Die Scan-Roboter der SLUB digitalisieren bis zu 500 Buchseiten pro Stunde. Abb.: SLUB

Dresden, 14.4.2012: Mehrere Kulturgut-Digitalisierungszentren  wollen in einem aufwändigen Gemeinschaftsprojekt in den nächsten Jahren ausgewählte deutsche Tageszeitungen – soweit in den Bibliotheken und Archiven noch verfügbar – möglichst vom ersten Erscheinungstag an einscannen und sie elektronisch für die Nachwelt zugänglich machen. Dabei handele es sich um das bisher größte Zeitungs-Digitalisierungsvorhaben in der Bundesrepublik, schätzte Prof. Thomas Bürger ein, der Generaldirektor der Sächsischen Landes- und Uni-Bibliothek (SLUB) in Dresden, die dabei die Federführung übernehmen soll.

Weitere Projektpartner werden unter anderem München und Bremen sein. Fördermittel dafür seien bei der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) beantragt, sagte Bürger. Eine Entscheidung stehe aber noch aus. Heiko Weckbrodt

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