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„Binding of Isaac“: Kellermonster für Pixel-Puristen

Von Monstern umzingelt: Jung-Isaac (Werbebild, die Spielgrafik ist grauenhafter). Abb.: Headup

Von Monstern umzingelt: Jung-Isaac (Werbebild, die Spielgrafik ist grauenhafter). Abb.: Headup

„The Binding of Isaac“ ist eine Zeitreise zurück in die verpixelte Ära der ersten Heimcomputer: Die HD-Auflösung ist rein formal, in der Praxis bekommt der Spieler dieser labyrinthischen Monsterjagd Klötzchengrafik im Retro-Stil vorgesetzt.

Die Story ist schnell erzählt (im Strichmännchen-Intro auch recht originell gezeigt): Die Mutter von Pixeljunge Isaac hört im Wohnzimmersessel Stimmen, die ihr befehlen, ihren Sohn dem Herrn zu opfern. Jung-Isaac hört das und wieselt ab in den Keller – wo es allerdings von Geistern, Würmern und anderen Monstern nur so wimmelt, die es nun im Stile uralter Dungeon-Spiele mit Böllern und Bomben zu töten gilt.

Man kann diesen Ansatz minimalistisch-kultig nennen oder alt wie die Braunkohle. „Binding of Isaac“ scheint mir eher etwas für Nerds der „Binding of Isaac“-Szene zu sein, was sich schon im recht hohen Schwierigkeitsgrad ab der ersten Minute manifestiert.

Recht lustig: Strichmännchen-Intro über den Gotteswahn der Mutter. Abb.: BSF

Recht lustig: Strichmännchen-Intro über den Gotteswahn der Mutter. Abb.: BSF

Erschienen ist das Spiel, das immer neue Keller-Szenarien per Zufall auswürfelt, nun in einer „Unholy Edition“ mit Storyboard-Fest und Poster bei Headup Games – zwar nur auf Englisch, aber das spielt hier wirklich keine Rolle.

Fazit: Geschmackssache. Heiko Weckbrodt

„The Binding of Isaac“ (Headup Games), 2D-Retrospiel, P 16

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