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Nicht mal jedes dritte Smartphone in Europa mit Virenschutz

Hinter der Anroid-App "Trusteer" verbirgt sich ein Zeus-Virus, der Banktransaktionscodes (mTANs) via SMS an einen Piratenserver überträgt. Abb.: Kaspersky

Schad-Programme wie der Zeus-Virus attackieren längst Android-Geräte. Abb.: Kaspersky

Moskau/Ingolstadt, 7.2.2012: Obwohl Netzattacken vor allem auf Android-Computertelefone stark zunehmen, sind nur 30 Prozent der Computertelefone (Smartphones) in Europa virengeschützt. Das hat eine – nicht repräsentative – „YouGov“-Umfrage für die Moskauer Sicherheitssoftware-Firma „Kaspersky“ ergeben. Und dabei wurden in der Befragung sogar nur technisch versierte Computernutzer berücksichtigt.

Demnach wird der selbe Schutz, den diese Nutzer ihrem PC oder Notebook angedeihen lassen, auf dem Smartphone weitgehend vernachlässigt: Immerhin rund 90 Prozent der klassischen Computer sind mit Virenscannern ausgestattet. Fast 40 Prozent der von Kaspersky Lab befragten Smartphone-Nutzer geben an, dass sie überhaupt nicht wissen, dass es Schutzsoftware auch für diese Geräteklasse gibt. Diese Warnungen sind indes nicht ganz uneigennützig: Kaspersky bietet „zufälligerweise“ eben solche Smartphone-Wächter an.

Kurz zuvor hatten Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) und der Bitkom-Verband auf dem „Safer Internet Day“ in Berlin vor einer Datenschutz- und Datensicherheitslücke im Boom-Markt des mobilen Internets gewarnt (Der Oiger berichtete). hw

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