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Sächsische Industrie wächst und investiert

Automobilzulieferer wie die Fahrzeugelektrik Pirna sind derzeit die Wachstumstreiber. Abb.: FEP

Auch Automobilzulieferer wie die Fahrzeugelektrik Pirna sind derzeit die Wachstumstreiber. Abb.: FEP

Dresden, 5.2.2012: Die Industrie in Sachsen hat im vergangenen Jahr mehr Umsatz erzielt und vor allem der Automobilbau investiert kräftig in seine Standorte im Freistaat. Wie der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) mitteilte, hat der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe (hier nur Firmen mit über 50 Beschäftigten) schon in den ersten elf Monaten des Jahres 2011 mit 49,2 Milliarden Euro den Vorjahreswert von 47,6 Milliarden Euro überschritten.

Vor allem der Maschinenbau sei stark gewachsen, nämlich um 24 Prozent. Und: „Viele Industrieunternehmen investieren und erweitern die hiesigen Standorte“, so Morlok. So werden beispielsweise die Leipziger Werke von BMW und Porsche für insgesamt fast eine Milliarde Euro erweitert, Volkswagen will bis 2016 rund zwei Milliarden Euro in investieren. „Die Investitionen der sächsischen Industriebranchen werden in nächster Zeit Hunderte weitere Arbeitsplätze neu entstehen lassen“, meint Morlok.

Vor allem der Auslandsumsatz sei überproportional gestiegen, nämlich um 16,4 Prozent (Deutschland: +12,1 %). Damit liegt die Exportquote der sächsischen Industrie liegt nun bei 40 Prozent. Im Vergleich zu anderen ostdeutschen Bundesländern kann der Freistaat durch die höheren Auslandsverflechtungen stärker am Aufschwung in Wachstumsmärkten teilhaben – ist allerdings auch empfindlicher gegen Konjunkturschwankungen, wie sich schon während der jüngsten Weltwirtschaftskrise 2008/2009 gezeigt hattehw

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