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„PowerDVD 12“: Mehr 3D, mehr Android

Nun auch mit Android-App: PowerDVD. Abb. (2): Cyberlink

Nun auch mit Android-App: PowerDVD. Abb. (2): Cyberlink

Eine neue Version seiner DVD- und Bluray-Abspielversion hat Cyberlink heute vorgelegt: „PowerDVD 12“ unterstützt nun zum Beispiel die Umwandlung von Blurays in 3D-Projektion, die drahtlose Übertragung eigener Medien auf Android-Handys sowie auf iPhone und iPad.

Insgesamt sind 30 neue Funktionen hinzu gekommen. Zum Beispiel unterstützt die Software nun 7+1-HD-Sound, das Videoformat MK-3D und die Szenensuche in Blurays. Für Käufer der Ultra-Version gibt es die Android- und iPhone-Apps von Cyberlink, die das Medien-Streaming und den Zappen-Modus bereitstellen, als Gratis-Beigabe. Auch hat Cyberlink die Benutzeroberfläche deutlich überarbeitet, was erst mal gewöhnungsbedürftig ist.

Allerdings: Videos vom PC zum iPad zu senden, ist nicht gerade ein Rundum-Sorglos-Paket, wie unser Praxistest gezeigt hat. Zuerst muss der Nutzer unter PowerDVD auf dem PC seine Medienbibliotheken fürs iPad freigeben, dies dann auf dem Pad bestätigen. Dann muss man wenigstens einmal per rechtem Mausklick auf ein Video befehlen, selbiges auf dem Pad abzuspielen. Danach ist die PC-Medienbibliothek auch unter dem Apple-System abrufbar. Das iPad spielt jedoch nur wenige Formate wie MPEG2 und MOV ab, mit DirectX-Videos kann es nichts anfangen. Zudem neigt die Mobile-PowerDVD-App dazu, öfter mal einfach zusammenzuklappen – einfach ist anders. Die Qualität der auf dem Pad abgespielten Videos war dafür sehr anständig.

Dies gilt auch für die Kernfunktionalität auf dem PC: Das Abspiel von 2D- und 3D-Filmen von Bluray und DVD. Auf Wunsch kann man ältere DVDs auch qualitativ etwas hochrechnen lassen. Das Ergebnis ist Geschmackssache, da die Filme dadurch eine TV-Anmutung bekommen. Auch von der Umrechnung der 2D-Disks in 3D-Filme sollte man nicht zuviel erwarten: Die Filme bekommen dadurch in der Tat eine räumliche Note, mit echtem „Kino 3D“ kann dies nicht mithalten – was aber in der Natur der Sache liegt: Interpolierte 3D-Bilder können nun mal nicht mit orginalen 3D-Kamerabildern mithalten. Heiko Weckbrodt

„Power DVD 12“ (Cyberlink), Abspiel-Software für DVD, Bluray und 3D-Videos, Plattformen: PC, iOS, Android; zw. 35 Euro (Standard) und 100 Euro (Ultra)

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