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Intel macht Rekordgewinn

Mit neuen Atom-Prozessoren will Intel seine Schwächen im Tablet- und Smartphone-Markt ausbügeln. Abb.: Intel

Mit neuen Atom-Prozessoren will Intel seine Schwächen im Tablet- und Smartphone-Markt ausbügeln. Abb.: Intel

Santa Clara, 20.1.2012: Der US-Halbleiterkonzern Intel hat das Geschäftsjahr 2011 mit saftigen Gewinnen abgeschlossen. Das Unternehmen konnte von der Nachfrage im PC- und Datenzentren-Markt profitieren und setzte im vergangenen Jahr insgesamt 54 Milliarden Dollar (41,7 Milliarden Euro) um, 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn kletterte um 13 Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar (zehn Milliarden Euro). Beides sind Rekordwerte, teilte Intel mit.

„2011 war ein außerordentliches Jahr für Intel“, betonte Konzernchef Paul Otellini. „Und wir haben für 2012 enorme Technologien und Produkte in der Pipeline.“ Für dieses Jahr rechnet der weltweit größte Halbleiterhersteller vor allem mit einer guten Nachfrage für seine Server-Prozessoren. Otellini erhofft sich aber auch viel von Intels neuesten Generationen der Atom-Prozessoren (Codename „Cedar Trail“), die unter anderem die neue Geräteklasse der „Ultrabooks“ (besonders flache und stromgenügsame Notebooks) antreiben.

Der Konzern will mit seiner jüngsten Mobilplattform „Medfield“ aber auch endlich im Boom-Markt für Computertelefone (Smartphones) und Tablettrechner Fuß fassen, der derzeit eher von ARM-Architekturen dominiert wird. Mit seinen älteren Atom-Prozessoren hat Intel dagegen herbe Niederlagen einstecken müssen. In diesem Segment gingen die Umsätze 2011 um 25 Prozent zurück. Heiko Weckbrodt

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