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Symantec: Datendieb kommt oft aus den eigenen Reihen

Mountain View, 28.12.2011: Zu den größten Gefahrenquellen für den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen in Unternehmen gehören nicht so sehr Hacker oder klassische Industriespione – sondern „Schläfer“ in den eigenen Reihen: „Dass es viele externe Datendiebe auf sensible Firmendaten abgesehen haben, ist den meisten Unternehmen bewusst“, heißt es in der psychologischen Studie „Motivation und Handlungsweisen von Datendieben“ der Sicherheits-Softwarefirma „Symantec“ (Mountain View/Kalifornien). „Die Gefahr, die von eigenen Mitarbeitern ausgeht, unterschätzen Verantwortliche in Unternehmen indes oft.“

Laut der Studie ist der typische „Innentäter“ zirka 37 Jahre alt, männlich und hat eine technische Position inne, etwa als Ingenieur, Forscher, Manager oder Programmierer. Die meisten internen Datendiebe (65 Prozent) haben bereits einen neuen Job bei einem Wettbewerber oder bauen sich mit der Datenausbeute ihr eigenes Unternehmen auf. Mehr als 20 Prozent handeln auf einen externen Auftrag hin, mehr als 25 Prozent geben die Daten an ein fremdes Unternehmen oder auch ins Ausland weiter. Über die Hälfte entwendet die sensiblen Daten im letzten Monat vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Heiko Weckbrodt

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