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Neue Atom-Prozessoren von Intel: bis zu 10 h Akkulaufzeit

Mit den neuen Atom-Prozessoren (Codename "Cedar Trail") will Intel im Mobilgerätemarkt wieder Boden gegenüber ARM gewinnen. Abb.: Intel

Mit den neuen Atom-Prozessoren (Codename "Cedar Trail") will Intel im Mobilgerätemarkt wieder Boden gegenüber ARM gewinnen. Abb.: Intel

Santa Clara, 28.12.2011: Der US-Elektronikkonzern Intel hat heute mit der Auslieferung der dritten Generation seiner „Atom“-Prozessoren (Codename „Cedar Trail“) begonnen. Anfang 2012 sollen die ersten Mobilcomputer von Acer, Asus, HP, Lenovo, Samsung und Toshiba auf den Markt kommen, die den neuen Chip verwenden.

Intel verspricht Akku-Laufzeiten von bis zu zehn Stunden für Netbooks, die den „Atom 3“ einsetzen. Iim Standby-Modus sollen es mehrere Wochen sein. Spätestens hier werden iPad-Besitzer stutzen: In den Apple-Tablettcomputern – die allerdings ARM-Prozessoren verwenden – ist dies längst Standard. Insofern ist der „Cedar Trail“ (Zeder-Spur) auch als Versuch Intels zu sehen, im Wachstumsmarkt Mobilgeräte wieder besser Fuß zu fassen. Denn gerade die Netbooks (jene superkleinen tragbaren Computer, die Asus mit dem EeePC als Geräteklasse erst vor vier Jahren erfunden hatte) werden derzeit von der starken Nachfrage für Tablets wieder verdrängt – und dort hat sich die stromsparende ARM-Architektur auf breiter Front durchgesetzt.

Der neue „Atom“ ist in 32-Nanometer-Technologie gefertigt und soll laut Intel gegenüber der Vorgänger-Generation 20 Prozent weniger Energie verbrauchen. Integriert ist Intels Grafikprozessor GMA 3600, der das Abspiel von 1080p- beziehungsweise Bluray-Videos hardware-seitig unterstützt. Eingebaut sind darüber hinaus Funktechnologien, um Musik und Filme kabellos an Lautsprecher und Fernseher zu übertragen. Heiko Weckbrodt

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