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Kaspersky: Hacker werden 2012 Angriffe auf Staat und Wirtschaft ausweiten

Abb.: Luc Alquie/ Wikipedia

Ingolstadt/Moskau, 21.12.2011: Hackerangriffe auf Ziele in Staat und Wirtschaft werden im kommenden Jahr an Menge und Breite zunehmen. Das prophezeit die russische Sicherheitssoftwareschmiede „Kaspersky“. Dahinter dürften vor allem Hacker mit politischen Ambitionen, die sogenannten „Hacktivisten“ stecken. Im Zuge des Smartphone-Booms sei 2012 aber auch mit verstärkten gewinnorientierten Attacken vor allem gegen Android-Handy und mit der Etablierung erster mobiler Bot-Netzwerke zu rechnen.

„Waren bis dato vor allem Unternehmen und staatliche Organisationen im Fokus, die mit Waffenfertigung, Finanztransaktionen oder High-Tech sowie wissenschaftlicher Forschung im Zusammenhang stehen, erwarten wir im nächsten Jahr eine Ausweitung der Angriffsziele auf Unternehmen aus der Rohstoffgewinnung, Energie-, Verkehrs-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie Internet-Services und IT-Sicherheitsunternehmen“, warnte Alexander Gostev, Chef-Sicherheitsexperte bei Kaspersky Lab und Autor des Berichts „Cyberthreat-Prognose für 2012“.

Gostev erwartet, dass das Gros der Attacken über Browser-Lücken geführt wird, weniger über E-Mails wie früher. Extrembedrohungen durch Schädlinge wie „Stuxnet“ und „Duqu“, die von staatlicher Seite mitentwickelt wurden, und die das Jahr 2011 mitbestimmten, werden nach seiner Einschätzung „einzigartige Phänomene bleiben, die abhängig von den Beziehungen verfeindeter Staaten auftauchen werden“. Der neue Sicherheits-Rapport ist hier nachzulesen. Heiko Weckbrodt

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