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4 Millionen Internet-Fernseher – aber nur 13 Prozent gehen ins Netz

Die Glotze der Zukunft soll interaktiv sein, Apps und Internet-Chats ermöglichen. Abb.: NetRange

Die Glotze der Zukunft soll interaktiv sein, Apps und Internet-Chats ermöglichen. Abb.: NetRange

Berlin, 9.11.2011: In Deutschland sind bisher vier Millionen internetfähige Fernseher verkauft worden, damit steht inzwischen in jedem zehnten deutschen Haushalt solch ein „Smart TV“. Aber nur 13 Prozent der Besitzer gehen damit auch tatsächlich ins Netz. Das hat eine GfK-Umfrage unter 767 Deutschen ergeben.

Der Hightech-Verband „Bitkom“ in Berlin sieht Parallelen zum Mobiltelefon: „Internetfähige Handys gibt es seit 1999; der eigentliche Durchbruch kam aber erst ein paar Jahre später, als speziell auf Mobiltelefone ausgerichtete Inhalte verfügbar waren. Ähnlich wird die Entwicklung voraussichtlich auch beim Fernsehen sein, sobald die Anzahl der Videoangebote im Netz zunimmt, die speziell auf TV-Geräte ausgelegt sind“, heißt es in einer Bitkom-Einschätzung. So könne man immer mehr Sender empfangen, die via Internet ausgestrahlt werden, auch bieten zahlreiche TV-Stationen inzwischen im Netz Mediatheken an, über die man verpasste Sendungen anschauen kann. Im Kommen sind laut Bikom auch TV-Apps, die zum Beispiel Videotelefonie über den Fernseher erlauben oder Zusatzinfos wie den Wetterbericht einblenden. hw

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