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Dell: Magere WLAN-Dichte in Deutschland bremst Mobil-Boom aus

In Übersee vielerorts üblich, in Deutschland die Ausnahme: Gratis-WLAN. Abb.: Joe Mabel/ Wikipedia

In Übersee vielerorts üblich, in Deutschland die Ausnahme: Gratis-WLAN. Abb.: Joe Mabel/ Wikipedia

Frankfurt/M., 2.11.2011: Die schlechte Abdeckung mit WLAN-Netzen bremst in Deutschland den Markt für Smartphones (Computertelefone), Tablettcomputer und andere mobile Endgeräte aus. Diese Meinung vertritt der Computerhersteller „Dell“.

Während in anderen Ländern in vielen Cafés, Restaurants, öffentlichen Plätzen und Hotels kostenlose Drahtloszugänge ins Internet via WLAN üblich sind, gibt es in Deutschland nur relativ wenige Sendestationen („Hotspots“) und diese zu nutzen, sei meist teuer und umständlich, heißt es von der deutschen Dell-Zentrale in Frankfurt/M. „Mobile Systeme boomen, aber beim Ausbau einer kostenfreien WLAN-Infrastruktur hinkt Deutschland deutlich hinterher“, erklärt Dell-Managerin Petra Wolf. „Das ist in einer Nation mit dem technologischen Anspruch Deutschlands völlig unverständlich.“

Dieses deutsche Spezifikum machte sich bereits beim weltweiten Siegeszug der „Netbooks“ bemerkbar, der mit den ersten EeePCs von Asus ab 2007 begann: Die abgespeckten Billig-Notebooks setzten ganz auf einen Internetzugang per WLAN, wie er in Fernost und in den USA vielerorts üblich ist. In Deutschland hingegen setzte sich mangels kostenloser und dichter WLAN-Abdeckung das teurere „HSDPA“ via Mobilfunknetz durch, für die viele Billiggeräte aber keine eingebaute Empfänger haben. Heiko Weckbrodt

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