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„Tiny Bang Story“ – Wimmelbildspiel mal mit Liebe gemacht

Oje, ein Meteorit schlägt gleich ein: "The Tiny Bang". Abb. (3): Colibri

Oje, ein Meteorit schlägt gleich ein: "The Tiny Bang". Abb. (3): Colibri

Wenn es einen Urknall gab, im Englischen auch „Big Bang“ (Großer Knall) genannt, warum dann nicht auch ab und wann einen kleinen? In „The Tiny Bang Story“ (Die Geschichte vom kleinen Knall) trifft ein Meteorit eine wundersame Welt voller verschrobener Senioren und schiefer Häuser und lässt den süßen Planten wie ein Puzzlespiel zerfallen.

Und an uns ist es nun, diese Welt wieder zusammenzusetzen: Indem wir in fünf Kapiteln allerlei Zahnräder, Sicherungen, Rohre und Werkzeuge zusammensuchen, um damit spielzeugartig anmutende Apparaturen zu reparieren.

Das ist im Kern als Wimmelspiel umgesetzt, aber als eines der besseren inmitten der unsäglichen Flut oft „husch-husch“ gemachter Wimmelei, die uns derzeit in der Gelegenheitsspielflut umwabert. Denn „The Tiny Bang“ ist mit vielen hübschen Details animiert und comic-bunt inszeniert, ein klein wenig erinnert es sogar an „Crazy Machines“ oder selige „Myst“-Zeiten. Das alles erklärt sich ohne Worte und darin findet man wiederum ein paar Parallelen zu „Machinarium“.

Gelegentlich wird’s aber auch ganz schön schwer, die letzten Teile eines Puzzles zu finden. Dann sollte man Fliegen fangen – und wer fleißig dabei ist, bekommt einen Tipp.

Fazit: Zwar nur ein Wimmelspiel, aber süß umgesetzt. Heiko Weckbrodt

The Tiny Bang Story“ (Colibri Games/Headup), Wimmelbildspiel

Kategorie: Spiele

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Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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