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Halbleitermarkt stagniert, Analysten senken Prognosen

RAM-Riegel im Übermaß - mit Preisverfall ist zu rechnen. Abb. iSupli

RAM-Riegel im Übermaß - mit Preisverfall ist zu rechnen. Abb. iSupli

Stamford, 15.9.2011: Die Anzeichen für eine Talfahrt in der weltweiten Halbleiterindustrie verdichten sich. Nachdem bereits die taiwanesischen Auftragsfertiger TSMC und UMC ihre Umsatzprognosen für 2011 gesenkt hatten (Der Oiger berichtete), haben nun auch die Marktanalysten von Gartner in Stamford ihre Prognosen nach unten korrigiert.

Demnach gehen sie nun statt von einem wachsenden von einem stagnierenden Chipumsatz aus, dieser werde sich 2011 weltweit um 0,1 Prozent auf 299 Milliarden Dollar (215 Milliarden Euro) einpendeln. Vor allem die Umsätze mit Speicherchips (dRAM) werden laut Prognose um ein Viertel einbrechen, so die Prognose. Auf Wachstum können lediglich Hersteller von Halbleitern zählen, die für angesagte Produkte wie Tablettcomputer (Beispiel iPad) und Smartphones (Beispiel iPhone) benötigt werden – zum Beispiel Produzenten von NAND-Flash-Speichern. Das wird vom Martforschungsunternehmen iSuppli übrigens ähnlich eingeschätzt.

Gartner machte vor allem drei Faktoren für die schwache Marktentwicklung verantwortlich: Große Lagerbestände bei den Chipherstellern, Überkapazitäten und den verdunkelten Konjunkturhimmel über Europa und den USA. hw

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