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„Financial Times“ kehrt Apples App-Store den Rücken

London, 31.8.2011: Die „Financial Times“ (FT) London hat seine Lese-Applikation aus Apples Internetladen „App Store“ entfernt und will seine elektronische Ausgabe für Neukunden auf dem iPad und dem iPhone künftig über den Browser „Safari“ anbieten. Das berichtet „Heise Online„. Die deutsche FT-Ausgabe sei nicht betroffen.

Offiziell sagte ein FT-Sprecher gegenüber „Heise“, man  habe die Apps nach „einvernehmlichen Gesprächen mit Apple“ aus iTunes entfernt. Ein wesentlicher Hintergrund dürften allerdings mutmaßlich Apples Knebelbedingungen sein, laut der für jedes Buch, jede Zeitung und jede Zeitschrift, die über eine App verkauft wird, eine 30-prozentige Abgabe an Apple fällig ist. Dies hatte kürzlich erst Amazon zum Anlass genommen, den Verkaufs-Knopf für seinen Buchladen aus der Kindle-App im iPad zu entfernen und statt dessen eine Lösung anzubieten, bei der die Kindle-eBücher auf Netzrechnern (Cloud) abgelegt werden und über den Browser les- und kaufbar sind – für diese Variante gilt die Apple-Steuer (bisher) nicht.

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