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Minister: 2020 kann jeder 2. Sachse mit 100 Mbs ins Netz

Glasfaser bis zum "letzten Meter" gelten als Schlüssel für Tempo 100 Mbs+. Abb.: Dt. Telekom

Dresden, 20.7.11: Der Freistaat Sachsen will seine Breitbandstrategie ab 2012 neu ausrichten: Bis zur Jahreswende 2011 werde man sich darauf konzentrieren, „weiße Flecken“ zu tilgen, erklärte Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) – bisher sind immer noch vier Prozent der Haushalte technisch außerstande, mit mehr als Modem-Tempo ins Netz zu gehen. Danach werde man die Landesförderung auf Hochleistungsnetze umstellen. Ziel: Bis 2014 sollen 75 Prozent aller Haushalte im Land für Internetzugänge mit bis zu 50 Megabit je Sekunde (Mbs) ausgerüstet sein, 2020 soll dann die Hälfte der Sachsen mit 100 Mbs ins Netz gehen können. Gemeint sind hier allerdings nur die technischen Voraussetzungen, um per Telefon- und TV-Glasfaserkabel ins Netz zu gehen – wieviele Haushalte dann tatsächlich auch die oft recht teuren Breitband-Anschlüsse bestellen, steht auf einem anderen Blatt. hw

Ein Überblick zu Breitband-Technologien gibt’s in der Wikipedia, dort ist auch die neue Datenfunktechnik LTE beschrieben, die gegen die „weißen Flecke“ eingesetzt werden soll.

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