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DVD „I’m a Cyborg“: Panoptikum in der Klapse

Die Arbeit von Young-goon in einer koreanischen Radiofabrik ist monoton. So monoton, dass sie sich einzubilden beginnt, ein Maschinenwesen zu sein, ein Cyborg. Als sie sich daraufhin zu Aufladezwecken selbst an die Steckdose anschließt, diagnostizieren die Ärzte Suizidgefahr und weisen sie in die Klapse ein. Dort redet die junge Frau nur mit „ihresgleichen“, also mit Radios, Getränkeautomaten und Lampen – bis ihr kleptomanische Mitinsasse Il-sun, der sich oft für einen Hasen hält, ihr Vertrauen gewinnt…

Ziemlich schräg: Androidisches aus Asien. Abb.: REM

„I’m a Cyborg, but that’s okay“ ist ziemlich schräg, wie so oft bei Independentfilmen aus Fernost. Manchmal ziemlich überzeichnet, aber doch über weite Strecken originell und deshalb eine Empfehlung für Freunde des „etwas anderen“ Films. Als Bonus sind der inzwischen auch in Deutschland erschienen DVD geschnittene Szenen und ein Interview mit dem Regisseur beigefügt. hw

„I’m a Cyborg, but that’s okay“ (REM), Südkorea 2006, R.: Chan-wook Park, zehn Euro
 

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